Archiv der Kategorie: Ausflugtipps

We love Hamburg – unser erster Städtetrip mit Kind

Endlich haben wir es geschafft unseren lang geplanten, viertägigen Kurzurlaub in Hamburg anzugehen. Und ich habe mich direkt in diese schöne Stadt verliebt, mit ihren Speichern, Häfen, Brücken und den herzenswarmen Menschen. Auch für Kinder hat diese Stadt eine Menge zu bieten, vieles auf das wir im Vorfeld nie gekommen wären.

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Eine Städtetrip stand schon lange wieder auf meine To-Do-Liste. Allerdings war ein mehrtägiger Ausflug in die Großstadt mit Baby oder Kleinkind für mich bislang  eine Horrorvorstellung, die meinen Stresspegel noch oben schnellen ließ, vergleichbar der Abiprüfung oder einem Zahnarztbesuch mit Aussicht auf neue Füllung. Mittlerweile ist das Löwenmädchen 6 Jahre alt, braucht keinen Mittagsschlaf mehr, isst fast alles, was wir ihr vorsetzen und kann lange Strecken am Stück laufen, ohne auf den Arm oder die Schultern genommen werden zu wollen. Also das perfekte Alter für einen Städtetrip.

Tag 1

Am Dienstag sind wir ganz entspannt um elf Uhr losgefahren, denn unser Zimmer war erst ab 14 Uhr bezugsfertig. Wir haben ein Hotel direkt im Zentrum nahe des Hauptbahnhofs gewählt, was sich als genau richtig herausgestellte, aber dazu später mehr. Das Eleazar gehört zu einer größeren Hotelkette. Bis auf das etwas kleine Zimmer waren wir sehr zufrieden. Das Frühstück war gut, die Zimmer sehr gepflegt und eine Tiefgarage vorhanden. Die Leute, die sich vor dem Hotel tummelten, waren etwas speziell, aber ich habe mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt. So ist die Großstadt eben und besonders in Bahnhofsnähe gibt es immer schräge Gestalten. Nachdem wir das Zimmer provisorisch eingeräumt haben, sind wir gleich in die Innenstadt gezogen. Die Mönckebergstraße beginnt direkt hinter dem Bahnhof und lädt zum Bummeln und Geld ausgeben ein. Allerdings waren Mr. U. und das Löwenmädchen nicht in Shoppingslaune, so dass wir im Eiltempo durch die Straße gerannt sind. Es ging direkt weiter zum Jungfernstieg, wo wir uns einen Kaffee an der Alster gönnten. Wir waren noch etwas planlos, und hatten keine genaue Vorstellung, was wir noch machen wollten. Es dauert doch immer einige Zeit ehe ich mich in einer Stadt zurechtfinde. Aber in Hamburg ging das recht flott. Ich konnte mich am Hamburger Michel und dem Rathaus orientieren, die ich auch gut aus der Entfernung sehen konnte. So sind wir dann den restlichen Nachmittag durch die Straßen geschlendert und ich habe mir – trotz Widerstand der Familie  – einige Geschäfte von innen angeschaut. Abends sind wir dann in einem kleinen italienischen Restaurant in der Nähe des Hotels eingekehrt. Das Casa di Roma bietet eine gute Küche zu fairen Preisen.

Tag 2

Am Mittwoch stand ein volles Programm auf dem Plan. Nach dem Frühstück ging es gleich zum Hafen. In gemütlichen Tempo haben wir vom Hotel 45 Minuten gebraucht. An den Landungsbrücken angekommen, wollten wir nun die Stadt vom Wasser aus erkunden. Wegen der Ebbe und Flut werden die Hafenrundfahrten zu speziellen Uhrzeiten angeboten. Also sind wir gleich vormittags während der Ebbe gefahren, um die Speicherstadt vom Wasser aus sehen zu können. Die Fahrt mit einer Barkasse ist der perfekte Einstieg für einen Hamburgtrip.

IMG_7057Wir haben jede Menge Tipps und Informationen für weitere Ausflugsziele bekommen, auf die wir allein nicht gekommen wären, wie zum Beispiel den alten Elbtunnel, den wir noch am gleichen Tag besuchten.
Der Eingang liegt gleich hinter den Landungsbrücken und das Beste, er kann kostenlos besichtigt werden. Da wir ein mal in Hamburg waren, wollte ich gern auch einen kurzen Blick auf die Reeperbahn werfen. Natürlich hielten wir uns nur im den jugendfreien Bereichen auf, aber die Bilder von halbnackten Frauen waren doch überall präsent. Das Löwenmädchen fragte auch kurz nach deren Sinn, gab sich dann aber mit der Antwort zufrieden, dass sich Männer gern mal solche Bilder ansehen.

IMG_7041Nach kurzem Blick auf die Davidwache und die schillernden Lichter der Reeperbahn mussten wir zurück zum Hotel, um uns für das Musical am Abend fertig zu machen. Da wir nun schon einige Kilometer zu Fuß unterwegs waren, im Anschluss direkt wieder zu den Landungsbrücken zurück mussten und das Auto nicht unbedingt aus der Tiefgarage holen wollten, kauften wir uns ein Tagesticket für die U-Bahn, bei dem Kinder sogar kostenlos mitfahren dürfen. Für das Löwenmädchen war die U-Bahn, die gleichzeitig eine Hochbahn ist (sie fährt sowohl über als auch unter der Erde) das absolute Highlight unseres Trips. Das König der Löwen Musical am Abend fand sie aber auch großartig. Vom Hotel bis zu den Landungsbrücken brauchten wir mit der U-Bahn nur 15 Minuten. Dort ging es dann mit der Fähre weiter  über die Elbe. Um von den Landungsbrücken zur Musicalhalle zu gelangen, fahren mehrere Fährschiffe die Gäste kostenlos über das Wasser. Auch auf dem Rückweg standen genug Fähren bereit, um alle Besucher schnell zurückzubringen.

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Das Musical war einfach umwerfend. Großartige Darsteller, beeindruckende Kulissen und wunderschöne Musik. Leider konnte ich die Aufführung nicht durchgängig genießen, da der Krümel in meinem Bauch die Sitzposition oder die laute Musik nicht mochte. Mir war speiübel und ich musste kurzzeitig darüber nachdenken, wie ich dezent aus der Situation herauskomme. Wie gerufen, kam dann eine Pause und ich konnte mich an der frischen Luft erholen. In der zweiten Hälfte durfte ich mich wieder entspannt zurücklehnen und genießen. Das Löwenmädchen amüsierte sich prächtig. Dank ihrer herzhaften Lachanfälle hatten auch die Gäste um uns herum ihren Spaß. Mit sechs Jahren ist das Löwenkind im perfekten Alter für einen Musicalbesuch. Vorher hätte sie wohl nicht so lange stillsitzen und die Lautstärke der Show vertragen können. Aber das ist auch von Kind zu Kind unterschiedlich. Um halb zehn war die Aufführung vorbei und dank Fähre und U-Bahn saßen wir bereits um zehn Uhr wieder in unserem Hotelzimmer.

Tag 3

Am dritten Tag fühlten wir uns fast schon heimisch in Hamburg und wollten uns die Speicherstadt und die neue Hafencity genauer ansehen. Hier gibt es einige Museen, eine lange Uferpromenade und natürlich die Elbphilarmonie. Der Kapitän unserer Hafenrundfahrt am Vortag hatte uns das Zollmuseum empfohlen, welches am Eingang der Speicherstadt liegt.

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Neben der Geschichte des Zolls gab es auch einige kuriose Schmuggelgeschichten  und ein Zollschiff zu entdecken. Für nur 2 € Eintritt (Kinder sind kostenfrei) ist ein Besuch absolut empfehlenswert! Im Anschluss stand eigentlich das Miniaturwunderland auf dem Plan, aber das Wetter war so wunderschön, dass wir uns doch lieber für einen Spaziergang durch die Speicher entschieden.

IMG_7141Nach einem Fischbrötchen-Imbiss standen wir vor der Elbphilarmonie, die ich so gern auch von innen sehen wollte, tatsächlich war ein Besuch  möglich.
Also holten wir an der Kasse (sogar kostenlos) eine Karte, mit der wir uns eine Stunde lang die öffentlichen Bereiche der Elbphilarmonie ansehen durften. Leider gehörten die Konzertsäle nicht dazu. Dafür entschädigte uns der Blick über die Hamburger Skyline auf den Terrasen, die komplett um die Elbphilarmonie führen. Die Aussicht, die wir bei strahlendem Sonnenschein genießen durften, reicht von der Hafencity über die Speicherstadt bis zu den Landungsbrücken.

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Vor der Elbphilarmonie machten wir ein kleines Picknick mit Hafenblick und einem kostenlosen Konzert von Anna Depenbusch, die dort ein Musikvideo drehte. Nach der kurzen Pause zogen wir weiter Richtung Landungsbrücken und entdeckten auf dem Weg einen kleinen Spielplatz, an dem das Löwenmädchen natürlich nicht vorbeikam. Nach einer Stunde schaukeln, rutschen und toben zogen wir Richtung Alster weiter, um dort noch ein paar Sonnenstrahlen zu genießen. Dann ging es am Abend mit dem Auto nach Altona, wo wir uns mit einem Freund zum Abendessen verabredet hatten. Und schon war der dritte Tag wieder vorbei.

Tag 4
Am Freitag habe ich Mr. U. und das Löwenmädchen vor der Abreise zu einem Besuch auf dem Isermarkt überredet. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg. Geschlagene 30 Minuten suchten wir einen Parkplatz, um dann etwa die gleiche Zeit über den Markt zu schlendern. Ich liebe diese bunten Wochenmärkte.

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Der Isermarkt wirkt auf den ersten Blick etwas unscheinbar, denn er liegt direkt unter einer Hochbahntrasse. Aber er zieht sich über mehrere hundert Meter und bietet neben frischen Obst, Gemüse und Fisch auch verschiedene Handelswaren und Einzelstücke. Wir deckten uns mit Obst, Gemüse und Blumen ein. Da wir leider keine Kühlbox dabei hatten, verzichteten wir auf den frischen Fisch. Notiz an mich: Nächstes Mal unbedingt an die Kühlbox denken!

Und so schnell war unser Kurzurlaub vorbei. Aber es steht fest – Hamburg, wir sehen uns wieder! Dann wahrscheinlich zu viert.

 

Urlaubsreise mit dem Auto – Tipps für die Kinderbespaßung

Steht bei euch auch der Winterurlaub vor der Tür? Und damit natürlich die laaaange Autoreise mit unzufriedenen Kids? Im letzten Sommer habe ich euch ein paar unserer Geheimtipps zur Löwenmädchen-Beschäftigung während der Flugreise verraten. Besonders beliebt sind bei uns nach wie vor die Lego-Box und die Kinderspiele-Apps.

itsAllerdings startet der Winterurlaub meistens mit dem Auto, in dem sich allein durch die Sitzverteilung eine Kinderbespaßung schwieriger gestaltet. Wir fahren bald für ein verlängertes Wochenende an die Ostsee. Kein Winterurlaub, aber trotzdem ein paar Tage Erholung UND vorher eine mehrstündige Autofahrt! Natürlich gibt es heute tragbare DVD-Player, Tablets und Spielkonsolen mit denen sich die größeren Kinder allein beschäftigen. Aber die kleineren Zwerge im Kindergartennalter wollen noch ausgiebig von Mama und Papa unterhalten werden. Das Löwenmädchen steckt im Moment zwischen den beiden Phasen. Eine Zeit lang kann sie sich gut allein mit Tablet, Büchern oder Spielen beschäftigen, aber dann braucht sie wieder unsere volle Aufmerksamtkeit. Gut, wenn die Eltern da ein paar Spiele parat haben. Der Reiseanbieter ITS hat sich mit dem Thema beschäftigt und eine Sammlung an Reisespielen erstellt, die ihr kostenlos herunterladen könnt. Hier findet ihr neben Klassikern wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Ich packe meinen Koffer“ auch ein paar neue Ideen zur Beschäftigung der lieben Kleinen.

Also dann, euch eine gute und entspannte Reise!

 

 

Mit dem Finger über die Weltkarte – Zeit für die Urlaubsplanung

Das Jahr ist ganz frisch und der Kalender hat noch ein paar freie Lücken. Also wird es Zeit den Urlaub zu planen. Eigentlich buchen wir unseren Urlaub immer spontan. Meistens 4-8 Wochen vor Abreise, so bekommen wir tolle Last-Minute-Schnäppchen. In diesem Jahr möchte ich den Urlaub allerdings etwas zeitiger organisieren, da die Auswahl an geeigneten Familienreisezielen schrumpft und unser Kalender sich erfahrungsgemäß immer schneller füllt. Also sitze ich hier vor der Weltkarte und versuche ein passendes Reiseziel zu finden. (Die Karte könnt ihr euch übrigens kostenlos bei der Bundsregierung bestellen.)

Es soll warm sein, nicht zu weit entfernt (max. 3 Flugstunden), eine interessante Natur sowie kulturelle Highlights bieten und Bademöglichkeiten für unsere Wasserratte bereithalten. Mein Finger kreist um Europa, aber leider bleiben gar nicht so viele Ziele über.

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Die Türkei ist so gar nicht unser Land, im Moment sowieso nicht. Spanien, Griechenland und Italien sind wunderschön, aber hatten wir schon. Nordafrika ist mir einfach zu unstabil, Skandinavien ist bestimmt schön, aber zu kalt…

Und nun bin ich mit meinen Ideen schon durch. Habt ihr ein paar tolle Reiseziele, die zu uns passen? Gern auch in Deutschland…

Für alle, die sich auch noch einen Überblick verschaffen müssen, gibt es hier die Weltkarte gratis zum Download und auch als Klappkarte zu bestellen.

5 Reisebeschäftigungen für Kinder

Bald ist Urlaub? Aber bevor die schönsten Tage im Jahr starten, steht die Reise zum Urlaubsort an. Und mit Kindern können diese Stunden im Flugzeug oder Auto endlos lang und nervenaufreibend werden. Vor unserem letzten Urlaub habe ich mir also Gedanken gemacht, wie wir unsere Zeit im Flieger verbringen… Und es hat sich gelohnt. Das Löwenmädchen war beschäftigt, hat nicht gejammert und auch nicht alle 5 Minuten gefragt, wann wir endlich da sind.

Hier also meine 5 Tipps für eine entspannte Reise mit Vorschulkindern:

1. Ein Notizblock mit Bleistiften

Alle Kinder malen gern. Ich habe dem Löwenmädchen kleine Aufgaben gestellt, zum Beispiel sollte sie versuchen Zahlen und Buchstaben zu schreiben. Sie wollte sogar rechnen. Und kennt ihr das Spiel Misthaufen? Das habe ich früher schon mit meiner Schwester auf Reisen gespielt.

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Ihr schreibt ganz klein die Zahlen von 1 bis 30 (oder noch mehr) auf ein Blatt und kreist diese ein. Nun braucht jeder Spieler einen eigenen Stift in unterschiedlicher Farbe. Der erste Spieler verbindet die Zahlen 1 und 2, der zweite Spieler dann die Zahlen 2 und 3. So geht es immer abwechselnd weiter. Die eigenen Linien können dabei so oft wie gewünscht gekreuzt werden, die Schierigkeit besteht aber darin, die Linien des Gegners nicht zu berühren. Wenn ein Spieler sein nächstes Ziel nicht erreicht oder die Wege des Gegners kreuzt, hat der andere gewonnen. Wenn ihr alle Nummern miteinander verbinden könnt, seid ihr super. Das Löwenmädchen liebt dieses Spiel und lernt so ganz nebenbei noch die Zahlen kennen.

2. Lego aus der Brotdose

Lego ist unterwegs ja eher unpraktisch. Es fliegt herum und alle ist nur damit beschäftigt diese kleinen Teilchen unter den Sitzen  zu suchen. Aber es geht auch anders.
Ihr braucht eine Brotdose, 2 kleine Legoplatten und Powerstripes (so könnt Ihr nach dem Urlaub, alles wieder problemlos lösen).

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Der Heide Park Marathon mit einem Vorschulkind

8 Stunden Freizeitspaß mit 14.768 Schritten, das war unser Tag im Heide Park in Soltau, dem zweitgrößten Freizeitpark Deutschlands. Ich war selbst als Kind mit meinen Eltern öfter dort zu Gast und bei meinem ersten Besuch war ich 5 Jahre, genau mein Löwenmädchen heute. Allerdings war ich nicht so waghalsig und verrückt wie das Löwenkind, oder meine Eltern waren es nicht. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass ich in diesem Alter noch keine Achterbahnen gefahren bin.

Wir sind letzten Donnerstag morgens um 8:00 Uhr gestartet um auch genug vom Tag zu haben. Gegen 10:00 Uhr kamen wir in Soltau an und kämpften uns zum Parkplatz, für den wir 6€ zahlen durften. Aber das ist wohl normal. An den Kassen waren nur kurze Schlangen, so dass wir auch schnell in den Park hineinkamen.

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Und hier kommt gleich der 1. Tipp: Unbedingt am Eingang eine Karte mitnehmen! Die Wegweiser vom Heidepark sind kostenlos ausgelegt und wirklich hilfreich. Die 14.768 Schritte kamen ja nicht von ungefähr. Wir haben erst später eine Karte besorgt und deshalb unzählige Kreise gedreht. Zur Orientierung im Park gibt es auch einige „Bimmelbahnen“. Wir sind gleich mit einer kleinen Eisenbahn gefahren und haben dabei unsere ersten Ziele  ausgekundschaftet.

imageNatürlich wollte das Löwenmädchen die neueste Attraktion sehen: Drachenzähmen – Die Insel. Dieser Bereich wurde erst im  Mai 2016 eröffnet und ergänzt sinnvoll das Angebot im Heide Park. Besonders für Kinder im Vorschulalter bzw. Grundschulkinder gibt es hier spannende neue Fahrgeschäfte, wie den Wolkenspringer, den Wasserflieger oder die Drachengrotte. image

Den Himmelstürmer durfte das Löwenmädchen leider nicht ausprobieren, da sie hierfür noch zu klein ist. Der neue Themenbereich Drachenzähmen – Die Insel um Ohnezahn und Co. ist kurzweilig und lädt Kinder ein, gemeinsam mit ihren Zeichentrickhelden in eine eigene Welt einzutauchen. Sehr gut gefallen haben uns  auch die verkleideten und sehr freundlichen Mitarbeiter an den einzelnen Fahrgeschäften.

So schön Drachenzähmen – Die Insel auch ist, dieser Bereich ist nach einer Stunde ausgiebig erkundet und befahren, also sind wir bald weiter gezogen. Die Westernstadt – Wild Wild West stand als nächstes auf dem Programm. Nach einer Runde im Westernriesenrad ging es zum Grottenblitz. Das Löwenmädchen wollte in der letzte Reihe sitzen, weil Mr. U. ihr dort den meisten Spaß versprach. Und den hatte das Löwenkind auch. Sie wollte gleich noch ein Mal fahren, aber es gab ja noch andere Fahrgeschäfte, die wir ausprobieren wollten.  Leider war das Wetter an diesem Tag nicht das Beste: Wolken, leichte Schauer und 18 Grad animierten mich nicht dazu in die Wildwasserbahn einzusteigen.

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Aber nach diesem tollen Ausblick vom Aussichtsturm habe ich mich zum Wildwasserrafting überreden lassen. Und wer wurde patschnass? Natürlich ich… Also hier Tipp Nr. 2: Egal welches sonnige Wetter der Frosch im TV vorhersagt, immer eine Regenjacke mitnehmen!

Spaß gemacht hat es trotzdem, allerdings mussten wir das Löwenmädchen einige Male ermahnen, sitzen zu bleiben. Gurte für kleinere Kinder wären hier gar nicht verkehrt.

Auf die Wildwasserbahn hatte ich also weiterhin keine Lust, weil hier die Spritzgefahr noch größer ist. Unser nächstes Ziel war ein Mittagessen und wir fanden sehr leckere Burger. Für ein Kindermenü inklusive Burger, Pommes und Caprisonne, ein Maximenu mit XXL Burger, Pommes und Getränk und einem Cheeseburger haben wir 18€ gezahlt, das Essen war reichlich und lecker.

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Nachmittags sind wir etwas durch den Heide Park geschlendert und haben uns die großen Achterbahnen angeschaut, die wir mit dem Löwenmädchen natürlich noch nicht fahren durften… Oh und ich war gar nicht so traurig darüber…

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Die Krake hat mir allein beim Ansehen Schauer über den Rücken gejagt. Ein (beinah-) freier Fall in den Schlund eines Krakenmonsters… Da darf gern Mr. U. in 7 Jahren mit dem Löwenmädchen mitfahren.

Beim Schlendern sind uns immer wieder Menschen mit riesigen Kuscheltieren entgegengekommen und bald haben wir verschiedene Spiele entdeckt, bei denen es Minions und riesige Teddybeeren zu gewinnen gab. Das Löwenmädchen hat bei einem Geschicklichkeitsspiel mit Bällen einen kleinen Superman gewonnen, da war sie aber stolz. Tipp Nr. 3: Genügend Kleingeld dabei haben. Oder: Nicht genügend Kleingeld dabei haben! Wir haben einige Kids beobachtet, die ihr gesamtes Taschengeld dort investiert haben. Die Spiele sind eigentlich machbar, aber der eine kann es halt und der andere nicht.

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Nachdem wir im Land der Vergessenen 5 Runden mit dem Kettenkarussell drehten, hat das Löwenmädchen versteckt hinter Bäumen in der Bucht der Piraten die Bounty entdeckt. Ein großes Schaukelschiff, welches bereits bei mir als Kind für Bauchkribbeln sorgte.

imageDas Löwenmädchen war nach der ersten Fahrt schon schwer verliebt und wollte dort gar nicht mehr weg. Aber weder Mr. U. noch ich waren gewillt, mehr als 6 Mal mit ihr zu schaukeln. Außerdem hatten wir zum Tagesende noch die Wildwasserbahn auf dem Plan, bei der leider die längste Wartezeit mit 45 Minuten vorhergesagt wurde. Sehr praktisch sind an mehreren Stellen im Park Tafeln mit den Wartezeiten der einzelnen Attraktionen aufgestellt. Da wir an einem Wochentag außerhalb der Ferien den Heide Park besuchten, mussten wir glücklicherweise nie lange an den einzelnen Fahrgeschäften anstehen. Also Tipp Nr. 4: Wenn möglich, nicht am Wochenende und nicht in den Ferien fahren!

Am Ende des Tages nach 14.768 Schritten und 8 Stunden Fahrspaß waren wir alle glücklich und erschöpft. Der Besuch im Heide Park lohnt sich in jedem Fall auch mit kleineren Kindern und unsere Highlights waren neben der neuen Attraktion „Drachzähmen – Die Insel“ die altbekannten Klassiker wie das Schaukelschiff, die Wildwasserbahn und das Kettenkarussell. Leider habe ich erst im Nachhinein eine tolle Funktion auf der Webseite des Heide Parks entdeckt. Hier können nach Größe und Alter der Kids die Fahrgeschäfte ausgesucht werden. Hätten wir diesen Tipp vorher gekannt, wären uns an der einen oder anderen Stelle die traurigen Blicke des Löwenmädchens erspart geblieben. Also Tipp Nr. 5: Im Voraus die Attraktionen checken.

Und hier noch ein Mal zusammengefasst unsere 5 Tipps:

1. Unbedingt am Eingang eine Karte mitnehmen!
2. Egal welches Wetter herrscht, immer eine Regenjacke einpacken!
3. Genügend Kleingeld dabei haben. Oder: Nicht genügend Kleingeld dabei haben!
4. Wenn möglich nicht am Wochenende und nicht in den Ferien fahren!
5. Im Voraus die Attraktionen checken.

So und nun viel Spaß beim Planen des nächsten Besuchs im Heide Park Soltau!

Sonne, Spaghetti, Sizilien

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Ach war der Urlaub schön, nur viel zu schnell vorbei. Sieben Tage reichen nicht um Sizilien zu erkunden. Die Insel ist größer als gedacht und hat eine Menge historische Schätze zu bieten.
imageLeider hat das Löwenmädchen (wie wohl alle Kinder) kein Interesse daran sich stundenlang durch Museen oder malerische Gassen zu schlängeln. Also mussten wir die eine Woche Sizilien mit Kind etwas abwechslungsreicher gestalten. Mal zum Strand, mal zum Pool, mal in die Tempelanlage nebenan…
Wir hatten für die gesamte Zeit einen kleinen Mietwagen, der uns zuverlässig über die Insel brachte. Da unser Hotel im Süden Siziliens lag, waren wir auch sehr froh darüber, mobil und flexibel zu sein. Stellt euch mal die am wenigsten besiedelte Region vor, die ihr kennt und packt diese ans Meer. Und genau dort liegt das Hotel Sikania Resort & Spa. Es ist herrlich ruhig, sehr idyllisch gestaltet, aber eben am A… der Welt mit Blick aufs Meer. Ja okay, auf einer Insel ist das Meer nichts besonderes… Aber mir bleibt es trotzdem ein Rätsel, warum dort so wenig los ist. Ich war aus den bisherigen Urlauben den typischen Tourismus-Bimbam, also Souvenirshops und Imbissstände alle 50 Meter und jede Menge Freizeitangebote gewohnt. Aber nein, auf Sizilien davon keine Spur.

imageWir mussten nach einem Ausflug in das kleine verschlafene Örtchen Butera sogar hungrig ins Hotel zurückfahren, weil wir dort nichts, aber auch nichts zu essen gefunden haben. Es gab zwar eine Pizzeria, aber die hatte geschlossen. Denn Pizza gibt es auf Sizilien nur abends… Glücklicherweise gab es im Hotel Mittagsessen bis 14:30 Uhr. :)) Es ist schön mal ein Land zu erkunden, welches  noch nicht von der Tourismusmaschinerie überrollt wurde. Natürlich gibt es schon lange Tourismus auf Sizilien, aber die Insel hat sich dadurch nicht verbiegen lassen. Die Leute sind authentisch, haben kein aufgesetztes Lächeln im Gesicht und sind sehr kinderfreundlich.
Das Löwenmädchen wurde überall freudestrahlend begrüßt und mit italienischen Wortschwallen überhäuft. Wir haben natürlich nichts verstanden. Mit den paar Brocken Italienisch, die ich vorher gelernt hatte, versuchte ich deutlich zu machen, dass wir nichts verstehen. Aber das war den Sizilianern egal, sie erzählten weiter und weiter. Einige sprachen Englisch oder Französisch, aber es ist besser immer ein Italienisch-Wörterbuch daber zu haben.

imageNachdem wir unseren ersten Tag komplett am Pool und mit kleinen Spaziergängen am Meer verbrachten, mussten das Löwenmädchen und Mr. U. am zweiten Tag mit mir zum Tal der Tempel nach Agrigent. Nach einer Stunde war es selbst mir zu heiß dort. Also haben wir einen kleinen Abstecher in die Hafenstadt San Leone gemacht und dort Mittag gegessen, keine Pizza versteht sich. Und hier haben mich die Italiener mal so richtig überrascht. Das Löwenmädchen hatte sich auf einem Spielplatz ausgetobt und ich nutze die Zeit um meine Handtasche mal von Sand und Kekskrümeln zu befreien. Als wir dann zurück ins Hotel fahren wollten, rannte mir ein Mann hinterher, um mir meine Minitasche samt Ausweisen, meinem Telefon und dem Hotelschlüssel zu bringen. Die muss mir beim Aufräumen wohl aus der großen Keks- und Spielzeugtasche gefallen sein. Also wie gesagt, sehr zuvorkommend und ehrlich diese Sizilianer. Außer beim Wechelgeld, da habe ich nie das zurückbekommen, was ich mir Kopf ausgerechnet hatte…

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Am nächsten Tag war es sehr wolkig, also planten wir wieder einen Ausflug und nun stand der Ätna auf dem Programm. Was wir aber nicht bedacht hatten; die Aussicht bei Wolken ist bescheiden und das Wetter oben auf dem Vulkan kaum besser. Wir kamen also bei 6 Grad und Regen bei der Gondelstation an und entschieden uns nach 20 Minuten wieder herunter zu fahren. Also waren wir nicht auf der Spitze des Ätna, aber irgendwie auf 2000 Metern Höhe am Ätna dran. Auf dem Rückweg haben wir ein verschüttetes Haus entdeckt.

imageWir haben für euch mal nachgestellt, wie dramatisch wohl damals die Flucht vor der Lava gewesen ist. Im Nachhinein denke ich mir, wie böse von uns, darüber macht man keine Scherze… Aber in dem Moment fühlten wir uns wie kleine Actionhelden. Nachdem wir also die Ätna-Expedition abgebrochen hatten, wollten wir uns Catania, die zweit größte Stadt Siziliens anschauen. Das Zentrum ist sehr belebt und lädt mit kleinen Geschäften und Cafés zum Bummeln ein. Wer allerdings denkt auf Sizilien kann man günstig schoppen, der liegt falsch. Sowohl Kleidung, als auch Lebensmittel oder der Besuch im Restaurant sind preislich auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland.

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Die restlichen Tage hatten wir bestes Wetter und haben viel Zeit am Strand und am Pool verbracht. Wir haben jede Menge Sonne getankt und das Löwenmächen war dank der tollen UV-Schutzkleidung von www.uv-fashions.de bestens gewappnet. Besonders die Jacke und der Hut haben gute Dienste geleistet. Am Meer wehte öfter mal ein frisches Lüftchen und die Jacke schützte zuverlässig vor Sonne und Wind. Und der Hut von Snapper Rock steht dem Löwenmädchen doch ganz wunderbar oder? Falls ihr auch noch UV-Schutzkleidung für den Urlaub sucht, schaut doch mal hier.

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Die Arschbombenkönigin hat übrigens neue Rekorde im Weitsprung und Wasserspritzen aufgestellt und ich habe derzeit kiloweise Muscheln gesammelt. Ich habe zwar noch keine Idee, was ich damit anstelle, aber da wird sich schon etwas finden.

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Neben Sonne, Pool und Strand stand natürlich jeden Abend die Minidisco auf dem Programm, aber dazu schreib ich später mal. Zusammengefasst war es eine sehr erholsame und abwechslungsreiche Woche auf Sizilien und wir sehen uns bestimmt noch mal wieder. Ciao!

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Nachtrag:

Normalerweise bringe ich mir ein Fotoalbum aus dem Urlaubsland mit um meine Erinnerungen festzuhalten. Da es aber auf Sizilien nichts passendes gab, habe ich mir dieses schicke Album günstig bei eBay bestellt. Den Link findet ihr hier.

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Ein Tag Urlaub im Tropical Islands

Nach mehreren Tagen schlemmen, faulenzen und besinnlicher Zeit mit der Familie haben wir gestern beschlossen ins Tropical Islands zu fahren. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie groß diese Halle ist, in der eigentlich Zeppeline gebaut werden sollten. halle2

Wir waren schon beim Ankommen ganz überwältigt und es wird wohl nicht unser letzter Ausflug dorthin gewesen sein. Wir waren von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr dort und haben lange nicht alles erkunden können. Also lohnt sich eine Übernachtung beim nächsten Mal.

Wir haben uns natürlich gefragt, ob es eine gute Idee ist am 27. Dezember, nach Weihnachten, wenn also alle Menschen Urlaub haben, ins Tropical Islands zu fahren und was soll ich sagen… Ja es war voll. Aber wir mussten nirgends länger als 10 Minuten anstehen und ich konnte sogar ungestört am langen Strand entlang schwimmen.

Das Löwenmädchen wollte gleich zu Beginn die Rutschen unsicher machen und war dort mit dem Papa eine Stunde beschäftigt. So konnte ich mir in Ruhe alles anschauen und die nächsten Ziele auskundschaften. Neben der Badewelt am Strand gibt es in der Mitte der Halle eine Lagune mit Wasserfall und einen angrenzenden Regenwald. Außerdem befindet sich neben dem Rutschenpark eine Kinderspielwelt, die wir gar nicht ausprobiert haben, denn das Löwenmädchen war kaum aus dem Wasser zu bekommen.

Zwischen den einzelnen Bade- und Erlebniswelten befinden sich mehrere kleine Restaurants und Imbisse, die wir in den neun Stunden natürlich öfter mal besuchen mussten. Die Pizza und die Nuggets sind lecker und bezahlbar. 😉

Nach dem Essen haben wir in der Saunawelt entspannt. Für diesen Bereich muss (wie überall) extra gezahlt werden, aber es hat sich gelohnt. Es gibt verschiedene Saunen und Dampfbäder, die in eigene kleine Themenwelten gefasst sind. Für das Löwenmädchen war es eine Saunapremiere und sie hat immerhin 10 Minuten durchgehalten. Also haben wir es uns in den Whirlpools gemütlich gemacht, während der Löwenpapa weiter geschwitzt hat. Den gesamten Nachmittag haben wir dann an der Lagune verbracht. Natürlich mussten wir dem Löwenmädchen noch eine Kleinigkeit im Souvenirshop kaufen. Glücklicherweise hat sie sich für einen Ball entschieden, der in der Lagune gleich zum Einsatz kam.

Und dann kam am Abend unser Highlight des Tages, die Ballonfahrt. Mit einem Heliumballon ging es in 20 Meter Höhe und unser Ballonführer Max (auch Maxium Balloon genannt) zog uns 15 Minuten kreuz und quer durch die Halle. Jaaaa… er hat uns tatsächlich gezogen. Während wir alleine oben in dem Korb standen, schnallte er sich die Leinen um und hat uns gezogen. Ich hatte etwas Sorge, dass der arme Mann sich körperlich verausgabt, aber er hat mir versichert, dass es nicht anstrengend ist. Und es sah aus, als würde es ihm sogar Spaß machen. Es war ein tolles Gefühl die gesamte Halle zu überblicken, die mittlerweile in bunten Lichtern erstrahlte. Im Dunkeln wirkt Tropical Islands übrigens noch authentischer.

Nach neun Stunden baden, staunen, entspannen und entdecken, waren wir geschafft, aber glücklich. Auch wenn der Eintrittspreis im Vergleich zu anderen Badelandschaften (und davon kennen wir bereits einige) etwas höher ist, kann ich nur sagen: ES LOHNT SICH! Denn Tropical Islands kann gar nicht mit normalen Spaßbädern verglichen werden. Es ist wie ein tropischer Urlaubstag mitten in Brandenburg.

Falls Ihr mir nicht glaubt, überzeugt euch selbst oder schaut schon mal auf http://www.tropical-islands.de.

 

Rodeln im Harz

Heute ging es in den Harz. Genauer gesagt nach Hohegeiß bei Braunlage, denn der Löwenpapa hatte herausgefunden, dass es dort eine Rodelbahn mit Schlepplift gibt. Als wir dann nach dem Frühstück loswollten, stellten wir fest, dass bei uns auch eine dicke Schneedecke lag. Nach kurzem hin und her haben wir uns doch entschieden zu fahren. Und wir haben alles richtig gemacht. Denn zu Hause hat es den ganzen Tag geregnet.

Nach 1 1/2 Stunden Fahrt waren wir also angekommen und hatten erst Mal Hunger. Wir kehrten im Hotelrestaurant direkt am Rodelberg ein. Die Kurzfassung: wenig Auswahl, aber das Essen war in Ordnung, die Bedienung wäre aber wohl lieber zu Hause geblieben, dafür hatten wir direkten Blick auf das Objekt der Begierde – den Rodelberg. Hier konnten wir also eine Stunde lange die besten Rodeltaktiken, witzigsten Stürze und waghalsigsten Fahrten begutachten. Als wir dann gestärkt und in Schneekleidung eingepackt waren, ging es auf zum Berg.

Ich musste mit Schrecken feststellen, dass ich mir die ungünstigsten Stiefel zum Schlitten fahren ausgesucht habe. Sie waren zwar kuschelig warm, aber die Sohle super glatt. Also setzte ich mich allein auf dem Weg zum Berg drei Mal auf den Hintern. Dementsprechend wenig Lust hatte ich den Berg hinunter zu fahren, da man den ganzen Weg wieder zu Fuß hochgehen musste – der Schlepplift war leider außer Betrieb.

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Das Löwenkind hatte riesigen Spaß und ist sogar mehrmals allein den hohen Berg hinabgerutscht. Der Löwenpapa musste dann Kind und Schlitten wieder heraufholen. Ich konnte ja nicht wegen meiner Schuhe… hihi…

Zusammengefasst: Ein Kurzausflug lohnt sich auf jeden Fall. Wir werden vielleicht im Februar wiederkommen.

Das Schwimmbad – der Klassiker

Gestern haben wir unser Kind glücklich gemacht… wir waren im Schwimmbad! Es ist gar nicht so einfach ein Löwenkind in den Ferien bei Laune zu halten. Nachdem Weihnachten nun überstanden ist, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass wir noch 1 1/2 Wochen Urlaub haben. Nach zwei Tagen waren das neue Puppenhaus und das Cinderella-Spiel, dass der Weihnachtsmann vorbeigebracht hatte, auch nicht mehr interessant genug, um damit den ganzen Tag zu verbringen. Also schmiedeten wir Pläne, was wir noch so anstellen wollen.

Das Löwenkind plädierte natürlich sofort für das große Badeland in der Nähe. Da ich als Fische-Kind dem Wasser auch sehr zugeneigt bin, hieß es also auf nach Wolfsburg. Nele war am Morgen das reinste Nervenbündel, was bedeute, dass auch unsere Nerven strapaziert wurden. Einem unermüdlichen „Wann fahren wir los?“ folgte das „Wann sind wir da?“.

Aber es hat sich gelohnt. Wir haben vier Stunden mit Wellenbad, rutschen und plantschen verbracht und nun kann das Löwenkind alleine im Wasser schwimmen. Mit Schwimmflügeln versteht sich!  Die Flügel mussten vorher notdürftig geflickt werden, da sie den Sommer im Freibad anscheinend nicht verkraftet haben. Der Wasserpistole war leider nicht mehr zu helfen.

Also Hinweis an mich selbst: Beim nächsten Mal alle Wasserutensilien vorhimageer auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir einen Tag sinnvoll verbracht haben, denn im Wasser ließen sich gleich noch ein paar Weihnachtskalorien abstrampeln. Mit knapp 20€ Eintritt für uns drei waren wir auch zufrieden. Das werden wir bestimmt bald wiederholen.