Sonne, Spaghetti, Sizilien

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Ach war der Urlaub schön, nur viel zu schnell vorbei. Sieben Tage reichen nicht um Sizilien zu erkunden. Die Insel ist größer als gedacht und hat eine Menge historische Schätze zu bieten.
imageLeider hat das Löwenmädchen (wie wohl alle Kinder) kein Interesse daran sich stundenlang durch Museen oder malerische Gassen zu schlängeln. Also mussten wir die eine Woche Sizilien mit Kind etwas abwechslungsreicher gestalten. Mal zum Strand, mal zum Pool, mal in die Tempelanlage nebenan…
Wir hatten für die gesamte Zeit einen kleinen Mietwagen, der uns zuverlässig über die Insel brachte. Da unser Hotel im Süden Siziliens lag, waren wir auch sehr froh darüber, mobil und flexibel zu sein. Stellt euch mal die am wenigsten besiedelte Region vor, die ihr kennt und packt diese ans Meer. Und genau dort liegt das Hotel Sikania Resort & Spa. Es ist herrlich ruhig, sehr idyllisch gestaltet, aber eben am A… der Welt mit Blick aufs Meer. Ja okay, auf einer Insel ist das Meer nichts besonderes… Aber mir bleibt es trotzdem ein Rätsel, warum dort so wenig los ist. Ich war aus den bisherigen Urlauben den typischen Tourismus-Bimbam, also Souvenirshops und Imbissstände alle 50 Meter und jede Menge Freizeitangebote gewohnt. Aber nein, auf Sizilien davon keine Spur.

imageWir mussten nach einem Ausflug in das kleine verschlafene Örtchen Butera sogar hungrig ins Hotel zurückfahren, weil wir dort nichts, aber auch nichts zu essen gefunden haben. Es gab zwar eine Pizzeria, aber die hatte geschlossen. Denn Pizza gibt es auf Sizilien nur abends… Glücklicherweise gab es im Hotel Mittagsessen bis 14:30 Uhr. :)) Es ist schön mal ein Land zu erkunden, welches  noch nicht von der Tourismusmaschinerie überrollt wurde. Natürlich gibt es schon lange Tourismus auf Sizilien, aber die Insel hat sich dadurch nicht verbiegen lassen. Die Leute sind authentisch, haben kein aufgesetztes Lächeln im Gesicht und sind sehr kinderfreundlich.
Das Löwenmädchen wurde überall freudestrahlend begrüßt und mit italienischen Wortschwallen überhäuft. Wir haben natürlich nichts verstanden. Mit den paar Brocken Italienisch, die ich vorher gelernt hatte, versuchte ich deutlich zu machen, dass wir nichts verstehen. Aber das war den Sizilianern egal, sie erzählten weiter und weiter. Einige sprachen Englisch oder Französisch, aber es ist besser immer ein Italienisch-Wörterbuch daber zu haben.

imageNachdem wir unseren ersten Tag komplett am Pool und mit kleinen Spaziergängen am Meer verbrachten, mussten das Löwenmädchen und Mr. U. am zweiten Tag mit mir zum Tal der Tempel nach Agrigent. Nach einer Stunde war es selbst mir zu heiß dort. Also haben wir einen kleinen Abstecher in die Hafenstadt San Leone gemacht und dort Mittag gegessen, keine Pizza versteht sich. Und hier haben mich die Italiener mal so richtig überrascht. Das Löwenmädchen hatte sich auf einem Spielplatz ausgetobt und ich nutze die Zeit um meine Handtasche mal von Sand und Kekskrümeln zu befreien. Als wir dann zurück ins Hotel fahren wollten, rannte mir ein Mann hinterher, um mir meine Minitasche samt Ausweisen, meinem Telefon und dem Hotelschlüssel zu bringen. Die muss mir beim Aufräumen wohl aus der großen Keks- und Spielzeugtasche gefallen sein. Also wie gesagt, sehr zuvorkommend und ehrlich diese Sizilianer. Außer beim Wechelgeld, da habe ich nie das zurückbekommen, was ich mir Kopf ausgerechnet hatte…

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Am nächsten Tag war es sehr wolkig, also planten wir wieder einen Ausflug und nun stand der Ätna auf dem Programm. Was wir aber nicht bedacht hatten; die Aussicht bei Wolken ist bescheiden und das Wetter oben auf dem Vulkan kaum besser. Wir kamen also bei 6 Grad und Regen bei der Gondelstation an und entschieden uns nach 20 Minuten wieder herunter zu fahren. Also waren wir nicht auf der Spitze des Ätna, aber irgendwie auf 2000 Metern Höhe am Ätna dran. Auf dem Rückweg haben wir ein verschüttetes Haus entdeckt.

imageWir haben für euch mal nachgestellt, wie dramatisch wohl damals die Flucht vor der Lava gewesen ist. Im Nachhinein denke ich mir, wie böse von uns, darüber macht man keine Scherze… Aber in dem Moment fühlten wir uns wie kleine Actionhelden. Nachdem wir also die Ätna-Expedition abgebrochen hatten, wollten wir uns Catania, die zweit größte Stadt Siziliens anschauen. Das Zentrum ist sehr belebt und lädt mit kleinen Geschäften und Cafés zum Bummeln ein. Wer allerdings denkt auf Sizilien kann man günstig schoppen, der liegt falsch. Sowohl Kleidung, als auch Lebensmittel oder der Besuch im Restaurant sind preislich auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland.

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Die restlichen Tage hatten wir bestes Wetter und haben viel Zeit am Strand und am Pool verbracht. Wir haben jede Menge Sonne getankt und das Löwenmächen war dank der tollen UV-Schutzkleidung von www.uv-fashions.de bestens gewappnet. Besonders die Jacke und der Hut haben gute Dienste geleistet. Am Meer wehte öfter mal ein frisches Lüftchen und die Jacke schützte zuverlässig vor Sonne und Wind. Und der Hut von Snapper Rock steht dem Löwenmädchen doch ganz wunderbar oder? Falls ihr auch noch UV-Schutzkleidung für den Urlaub sucht, schaut doch mal hier.

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Die Arschbombenkönigin hat übrigens neue Rekorde im Weitsprung und Wasserspritzen aufgestellt und ich habe derzeit kiloweise Muscheln gesammelt. Ich habe zwar noch keine Idee, was ich damit anstelle, aber da wird sich schon etwas finden.

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Neben Sonne, Pool und Strand stand natürlich jeden Abend die Minidisco auf dem Programm, aber dazu schreib ich später mal. Zusammengefasst war es eine sehr erholsame und abwechslungsreiche Woche auf Sizilien und wir sehen uns bestimmt noch mal wieder. Ciao!

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Nachtrag:

Normalerweise bringe ich mir ein Fotoalbum aus dem Urlaubsland mit um meine Erinnerungen festzuhalten. Da es aber auf Sizilien nichts passendes gab, habe ich mir dieses schicke Album günstig bei eBay bestellt. Den Link findet ihr hier.

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