Archiv für den Monat März 2015

In Endlosschleife: Unsere 14 häufigsten Sätze im Familienalltag

Ich habe mich bei Lesen des letzten Beitrags von Mamaberlin eben gefragt, welche Sätze bei uns am häufigsten fallen. Es sind auf jeden Fall ganz viele

1. Kommst du…
2. Gehst du…
3. Machst du bitte… von Löwenmama und -Papa.

Das Löwenkind ist momentan in der Papageienphase, also sind es bei ihr wohl die gleichen Sätze…

Werbeanzeigen

Ein Wochenende für die Mama

imageSonne, Sekt und wunderbare Freundinnen – ich hatte ein Wochenende für mich. Ich durfte mal wieder unbekümmert und ohne Verpflichtungen Zeit mit meinen liebsten Uni-Freundinnen genießen, ihren spannenden Geschichten lauschen, Sekt trinken und herzhaft lachend Selfies auf dem Boden schießen. Ich habe mich gefühlt wie 20. Spätestens als wir zu fünft in einem Zimmer auf Isomatten und Luftmatratzen geschlafen haben.

Es war wunderbar. Und es war genauso wunderschön am Sonntag Nachmittag Löwenmädchen und Mr. U. vom Bahnhof abzuholen. Die beiden haben ihr mamafreies Wochenende genutzt um die Oma in der Nähe von Berlin zu besuchen. Und weil das Löwenmädchen schon immer mal mit dem Zug fahren wollte, haben die zwei eine abenteuerliche Reise mit ICE, IC, RB und S-Bahn unternommen. Das Kind war total begeistert, der Papa etwas erschöpft. Daheim ist er eine Stunde lang in der Badewanne verschwunden, um sich zu regenerieren. Ein Wochenende für die Mama weiterlesen

Zeit zum Nähen – Mamafreizeit

Normalerweise berichte ich darüber, was das Löwenmädchen und ich so anstellen, aber im Moment habe ich auch mal etwas mehr Zeit für mich und meine Hobbys. Ich kann mich nach Lust und Laune meiner Näheidenschaft widmen und muss mittlerweile aufpassen, dass ich nicht den ganze Tag an der Maschine verbringe.

Und diese Hasen sind doch auch goldig oder? Mit Blick auf den bevorstehenden Sommer, werde ich mich auch sportlich betätigen… müssen. Aber Nähen macht viel mehr Spaß. Meine neue Nähmaschine von Brother macht aber auch wirklich Laune! Die Brother Nähmaschine Innov-is 10 a Anniversary ist Ideal für Einsteiger, die trotzdem beste Ergebnisse erzielen möchten. Zeit zum Nähen – Mamafreizeit weiterlesen

Sonntagsbasteln

Da es heute den ganzen Tag geregnet hat und wir von der gestrigen Feier noch etwas angeschlagen waren, haben wir unseren Tag zwischen Sofa und Esstisch verbracht. Nachdem wir einige Runden Louping Louie gespielt und das Sonntagsmärchen geschaut hatten, kam die Lust auf sich doch noch mal produktiv zu betätigen. Also kramte ich eine Bastelvorlage aus dem Internet hervor, die ich schon länger auf dem Plan hatte.

image

Und was sagt ihr zu unserer Ostergirlande? Wir haben die zauberhafte Druckvorlagen gleich doppelt ausgedruckt, damit wir die Hasen beidseitig zusammenkleben können. Das Löwenmädchen hat beim Schneiden und Kleben fleißig mitgeholfen. Zum Schluss haben wir die Hasen auf rosa Wolle aufgereiht und tadaaaaa… Schon ist unser Flur osterlich geschmückt.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

image

Diese und weitere Druckvorlagen gibt es hier:

http://uruguay-az.blogspot.de/2013/03/easter-table-decoration-for-crafting.html?m=1

Jungskram und typisch Mädchen…

Kennt ihr diese Sprüche? „Das ist doch nichts für Mädchen!“ oder den gegenteiligen dazu „Typisch Mädchen!“ Ich war schon immer gegen Schubladendenken und habe mich selbst nie in eine Richtung schieben lassen. Beim Löwenmädchen scheint sich mein Liberalismus-Gedanke nun vollends auszubreiten.  Sie darf frei wählen, was sie anzieht, welcher Sportart sie nachgehen möchte und mit wem oder was sie spielt. Natürlich denken nun alle, das sei doch völlig normal. Aber stimmt das wirklich?

image

Beim Fußball sind alle Trainer völlig begeistert vom Löwenkind, das leider das einzige Mädchen in seiner Altersgruppe ist. Aber von manchen Eltern habe ich schon schräge Blicke und zweideutige Bemerkungen erhalten.

Nichts destotrotz mag das Löwenmädchen auch gern mit Puppen  spielen und lässt sich auch gern mal mit der Mami zusammen die Nägel lackieren. Daraufhin hört man dann von völlig Fremden, dass sie „ein richtig typisches Mädchen“ sei.  image Gibt es denn nix dazwischen? Immer wieder muss man sich zwischen dem einen und dem anderen Extrem erklären und gegen alte Rollenbilder ankämpfen.  Eltern von Jungen mag es da vielleicht noch mehr treffen, wenn ihr Sohn mit Puppen spielen oder  er sich sogar mal als Prinzessin verkleiden möchte. Der Sohn von Bekannten trägt liebendgern Kleidchen und das ist besonders dem Papa unangenehm. Nicht weil er selbst etwas dagegen hätte, sondern vielmehr weil ihn die schiefen Blicke stören. Und natürlich interpretieren die Menschen sofort eine sexuelle Orientierung hinein, die im Kleinkindalter absolut noch nicht vorhanden ist. Warum kann man die Kinder nicht einfach machen lassen, anstatt sie in vorgefertigte Muster zu drängen? Ich möchte das Löwenkind in jedem Fall so unbefangen wie möglich erziehen und gestehe das auch jedem anderen Kind zu.

Working Mom – ein Kinderspiel!

Ja das kenne ich wohl zu Genüge. Der ganz normale Alltagswahnsinn aus Arbeit, Haushalt, Kind und Kegel… Manchmal fragt man sich abends im Bett wie man das alles geschafft hat… Oder halt habe ich alles geschafft? Egal morgen gehts weiter. Aber ich kann mich nicht beschweren. Der Löwenpapa hilft fleißig mit! Wenn er da ist 😉

elbkindl

Das kann doch nicht so schwer sein! Such dir doch endlich mal einen Job! Der zieht sich doch schon alleine an, was willst du denn? Andere schaffen das doch auch!
Das sind nur ein paar Sätze, die ich in den ersten zwei Jahren nach der Geburt und (wohlgemerkt) als Alleinerziehende zu hören bekam. Das erste Jahr der Schlaflosigkeit war überwunden, die Monate des unsicheren Laufens waren vorbei (was bin ich gerannt!!), und endlich war ein Kitaplatz ergattert. Ok, egal was die anderen (meist Kinderlosen!) sagen: Erst mal entspannen!! Wenigstens für die ein zwei Stunden, die einem neben Einkaufen, Haushalt und dem Kitahinundzurückbringen verbleiben. Denn die Ordnung und die Ruhe währen nur kurz: Schnell ist das Chaos vom Vortag wieder hergestellt. Lego, Playmobil und alle Bagger verteilen sich im Wohnzimmer, die Waschmaschine läuft gefühlt rund um die Uhr, und den Wäscheständer könnte man festschrauben. Im dritten Jahr ist dann endlich eine…

Ursprünglichen Post anzeigen 312 weitere Wörter

Blogparade – So müsste mein Traumhotel sein

Habt ihr euch mal Gedanken über euer Traumhotel gemacht? Meerblick und Wellness sind ja schon ein Muss. Aber was würde euch ganz besonders gut gefallen und worauf würdet ihr gern verzichten? Ich selbst habe mich damit noch nie befasst, denn ich bin jemand, der sich einfach gern überraschen lässt. Natürlich habe ich meine groben Vorstellungen was ich möchte und was nicht. Aber ich bin niemand, der alles bis zum Ende durchplant. So habe ich mich zum Beispiel auf meiner eigenen Hochzeit mehr auf die Überraschungen meiner Familie und Freunde gefreut, als mir den Kopf darüber zu zerbrechen, dass irgendetwas Unvorhergesehenes passieren könnte.

Als ich nun Nadja’s Traumhotelbeschreibung von kindundkoffer gelesen habe, kam bei mir sofort Urlaubslust auf. Schöner hätte ich mein Wunschhotel selbst nicht beschreiben können. Aber das wäre ja dann auch keine Überraschung für mich 😉

Mein Schlecht-Verlierer-Kind

Bei diesem trüben Sonntags-Wetter haben wir heute die Spielkiste ausgekramt und eine Runde Mensch-Ärgern-Dich-Nicht gespielt. Und was soll ich sagen… Ärgern ist gar kein Ausdruck. Im Fünf-Minuten-Takt gab es Gequengel und Geschrei. Das Spiel ist natürlich prädestiniert dafür, dass (nicht nur) Kinder ausflippen, aber auch bei anderen Spielen gab es schon kleine bis mittelschwere Wutanfälle.image

Die richtige Taktik haben wir noch nicht gefunden, um dem Löwenkind beizubringen, dass man eben nicht immer gewinnen kann. Wir selbst können gut und gerne vierlieren, also von uns kommt dieser überdurchschnittliche Siegeswillen nicht. Wir waren ruhig und haben es ertragen, wir haben auch schon geschimpft, wir haben das Spielen gänzlich abgebrochen. Bislang hat noch nichts gefruchtet.

Es stellt sich die Frage, auf welchem Weg Kinder bestmöglich lernen zu verlieren? Ich kann mich nicht mehr erinnern seit wann es mir nichts mehr ausmacht, wenn ich verliere. Gut… ich kenne auch einige erwachsene Personen, die es bis heute nicht können. 😉

Also Tipps, Ideen und Erfahrungsberichte sind herzlich willkommen!